Zack, schneiden und fertig ist die Sache.
Nein, so einfach, wie es so häufig dargestellt wird, ist es nicht.
Die Vorbereitung auf eine Frenotomie – wenn sie überhaupt nötig ist – ist sehr wichtig.
Ich mag es tatsächlich ein wenig mit einem gebrochenen Bein vergleichen: Wenn das Bein über Wochen in Gips ist, kannst du auch nicht nach der Abnahme des Gipses wieder einen Marathon laufen. Die Muskulatur muss erst einmal aufgebaut werden.



Aber was sind Orale Restriktion überhaupt?
Es handelt sich um das Zungenband, was bei Verkürzung, die Beweglichkeit der Zunge einschränken kann. Auch können andere orale Strukturen (Lippen- und Wangenbänder) verkürzt angelegt sein.
Durch eine solche anatomische Beeinträchtigung kann es dazu kommen, das Bewegungnen im Mund- und Rachenbereich nur eingeschränkt bewegt werden können, was eine Vielzahl möglicher Folgeprobleme bereiten kann.
Durch eine solche anatomische Beeinträchtigung kann es dazu kommen, das Bewegungnen im Mund- und Rachenbereich nur eingeschränkt bewegt werden können, was eine Vielzahl möglicher Folgeprobleme bereiten kann.
Mögliche Probleme können sein:
- Das Kind ist nicht in der Lage sich an der Brust „anzudocken“
- Das Kind baut kaum ein Vakuum auf. Das Vakuum wird häufig mit einem Klicken oder Schnalzen unterbrochen,
- „Ran-Weg“-Verhalten
- Das Kind verliert beim Trinken an der Brust oder an der Flasche Milch aus dem Mund
- Das Kind schiebt die Flasche bei Trinken ständig vor und zurück
- Schwierigkeiten mit fester Nahrung, auffällig späte Beikostbereitschaft mit winzigen Mengen
- anhaltende Schmerzen beim Stillen, verformte und/oder wunde Brustwarzen
- Schmerzen in der Brust
- Vasospasmus
- rezidivierende Milchstaus, Mastitis
- Probleme bei der Milchbildung (zu wenig, zu viel)
(Quelle: DEFAGOR)